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München
Munich Re will sich beschränken bei Kapitalerhöhung

München. Die Münchener Rück geht auf kritische institutionelle Investoren zu und will damit eine Abstimmungsniederlage bei der heutigen Hauptversammlung verhindern. Der Rückversicherer will den Kapitalrahmen für die nächsten Jahre, den die Aktionäre beschließen sollen, bei einer möglichen Kapitalerhöhung nicht voll ausnutzen, sondern das Kapital um maximal ein Drittel erhöhen. Eine entsprechende Selbstverpflichtung veröffentlichte der Versicherer gestern.

Er reagiert damit auf die Kritik großer Fonds wie der Deka, der DWS und Allianz Global Investors. Sie hatten im Vorfeld signalisiert, das genehmigte Kapital abzulehnen, und wollten mit dem Veto verhindern, dass börsennotierte Konzerne große Übernahmen in die Wege leiten können, ohne dass Aktionäre ein Mitspracherecht haben. Bei Bayer/Monsanto und Linde/Praxair hatte das für Unmut gesorgt.

(rtr)
 
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