Privathochschule: Nachwuchs-Kaderschmiede für Familienunternehmen
zuletzt aktualisiert: 04.02.2005 - 11:15Bonn (rpo). Die Privathochschule WHU in Vallendar bei Koblenz soll in Zukunft dafür sorgen, dass die Nachfolgegeneration in Familienbetrieben dazu fähig ist, die Leitung des Betriebes eines Tages zu übernehmen. Ziel des neuen Studienangebotes sei es, praxisnahe Forschung zu konkreten Fragestellungen in Familienunternehmen umzusetzen und über Veröffentlichungen, Seminare und Kongresse an Familienunternehmen und Studierende weiterzugeben.
Familienbetriebe seien in der deutschen Forschung und Lehre stark unterrepräsentiert, obwohl über 75 Prozent aller Unternehmen hier zu Lande der Gruppe angehörten, erklärte die Unternehmensberatung INTES am Freitag in Bonn. INTES ist der Stifter des neuen Zentrums für Familienunternehmen, wie es hieß.
"Die besonderen Herausforderungen dieser Unternehmensform ist bis heute so gut wie unerforscht. Dabei unterliegen Familienunternehmen in Strategie, Finanzierung und Corporate Governance vollkommen anderen Grundsätzen," erklärte INTES-Gründer Peter May.
Finanziell werde das Zentrum von der Privatbank Hauck & Aufhäuser und JP Morgan Private Bank unterstützt. Im Beirat sitzen führende Vertreter deutscher Familienunternehmen wie etwa Maria-Elisabeth Schaeffler (INA Schaeffler), Jürgen Heraeus, Stefan Dräger (Drägerwerke), Bernhard Simon (Dachser), Reinhard Zinkann (Miele) oder Florian Rehm (Mast-Jägermeister).
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