Ohne Nanotechnik: Das Glas ist Beschlagen und die Tropfen liegen auf der Scheibe. Rund um die Tropfen bilden sich nach dem Trocken hässliche Flecken.
Die rechte Scheibe ist mit den wasserliebenden Nanoteilchen des Henkelproduktes Sidolin Nanoprotect gereinigt.
Auf Stoffen bleibt dank Nano-Imprägnierung nichts mehr Haften. Selbst Blut lässt sich einfach mit klarem Wasser abspülen.
Flüssigkeiten perlen einfach ab, Schmutz bleibt nicht haften. Die Kleidung muss nicht so häufig gewaschen werden.
Bei Keramik steht die leichte Reinigung im Vordergrund. Die Nanoversiegelung des Badkeramik-Herstellers Duravit hindert Schmutz und Kalk länger daran, an WC und Waschbecken haften zu bleiben.
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Gute Sunblocker enthalten oft Titandioxid, das einen sichtbaren weißen Film auf der Haut hinterlässt. Die schützenden Nanoteilchen sind dagegen unsichtbar.
In der Glasabdeckung des neuen Kombi-Instruments im Actros-Lkw von Mercedes verhindert eine Nanoschicht Lichtspiegelungen und verbessert dadurch die Ablesbarkeit.
Ursprünglich für Blickfeldstudien entwickelt, zeigt das Glaskuppelauto mögliche Einsatzgebiete der Nanotechnologie: Nanopartikel könnten das Glasdach kratzfest und schmutzabweisend machen.
Konventionelle Lacke (Grafik links) setzen sich im Prinzip aus Bindemittel (orange) und Vernetzern (rot) zusammen. Nanolacke (Grafik rechts) bestehen aus organischem Bindemittel mit hoher Elastizität (gelb) und aus anorganischen Nanopartikeln mit hoher Härte (blau). Die sehr dicht gepackten Nanopartikel machen den Lack kratzfest.
Nanoröhren haben einen Durchmesser von weniger als einem Mikrometer, ihre hauchdünnen Wände messen nur 50 Nanometer.
So sehen die Röhren aus der Nähe aus.
Das Geheimnis des Testreformers zur Wasserstoffgewinnung liegt in seinem Innersten verborgen: Die Werkstoffe sind nanostrukturiert.
Satte 300 Nanometer dick ist dieses Keramiknetz, das für den Einsatz in Brennstoffzellen gedacht ist.