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Wolfsburg
Neue Vorwürfe gegen VW-Manager in Abgasskandal

Wolfsburg. In der Abgasaffäre werden neue Vorwürfe gegen den VW-Konzern und das Management laut: Der "Bild am Sonntag" zufolge sollen der heutige VW-Chef Matthias Müller und Aufsichtsrats-Chef Hans Dieter Pötsch den Skandal bis zuletzt verheimlicht haben. Die Zeitung beruft sich auf das Protokoll einer Vorstandssitzung am 18. September 2015. Danach sollen dem Vorstand keine Risiken bekannt gewesen sein - allerdings machte an jenem Abend die US-Umweltbehörde EPA die Manipulationen der Diesel öffentlich.

Zudem soll der damalige VW-Chef Winterkorn seine Kollegen spätestens am 8. September informiert haben, dass VW den Einsatz einer illegalen Software gestanden habe. Sprecher der Porsche Holding und von VW erklärten, die Vorstände von Volkswagen hätten zum Zeitpunkt der Sitzung der Porsche Holding keine Kenntnis von der EPA-Erklärung gehabt.

(rtr)
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