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Frankfurt
Niki-Rettung wird wieder zur Zitterpartie

Frankfurt. Um die Rettung der insolventen Air-Berlin-Tochter Niki durch den britisch-spanischen Luftfahrtkonzern IAG ist ein Streit um Fluggastrechte entbrannt. Die für heute geplante Entscheidung des Amtsgerichts Berlin-Charlottenburg über eine Beschwerde von Verbraucherschützern könnte womöglich nicht das letzte Wort sein. "Wir werden den Rechtsweg ausschöpfen", sagte ein Sprecher des Online-Portals FairPlane aus Wien. Der Dienstleister fordert ein Insolvenzverfahren in Österreich. Dort rechnet er sich bessere Chancen aus, Forderungen seiner Kunden aus ganz Europa über mehr als eine Million Euro einzutreiben.

FairPlane argumentiert, ein österreichischer Konkursverwalter werde anders als der vom Amtsgericht Charlottenburg eingesetzte vorläufige Insolvenzverwalter Lucas Flöther die Interessen der Niki-Mutter Air Berlin nicht beachten. Flöthers Sprecher erklärte, im Fall von Kollisionen der Ansprüche von Air Berlin und Niki werde ein Sonderinsolvenzverwalter eingesetzt.

(rtr)
 
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