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Dresden
Noch immer kein DNA-Beweis für Tod der Unister-Chefs

Dresden. Auch anderthalb Wochen nach dem Flugzeugabsturz in Slowenien steht der DNA-Beweis für den Tod der Unister-Gesellschafter Thomas Wagner und Oliver Schilling noch aus. Das Institut für Forensische Medizin in Ljubljana warte immer noch auf biologisches Material für einen Abgleich, teilte die Polizei in Nova Gorica mit.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Leipzig wurden DNA-Proben der Gründer des Leipziger Internetkonzerns in digitaler Form an die slowenischen Behörden übermittelt. Das Landeskriminalamt habe DNA-Material der Absturzopfer sicherstellen können. Erst wenn der Abgleich positiv ausfalle, werde ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. "Dabei geht es auch um ein mögliches Fremdverschulden."

"Wir haben keine begründbaren Zweifel, dass es sich bei den Toten um Wagner und Schilling handelt", sagte der Sprecher der Sächsischen Generalstaatsanwaltschaft. Dennoch sei es entscheidend, dass die Identität der Toten endgültig geklärt sei. Nach slowenischen Angaben steht bisher nur die Identität des 73-jährigen Piloten zweifelsfrei fest.

(dpa)
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