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Wien
Opec-Einigung treibt den Ölpreis um acht Prozent

Wien. Die Opec hat erstmals seit 2008 eine Kürzung der Ölförderung beschlossen und damit den Ölpreis binnen Stunden um acht Prozent in die Höhe getrieben. Die Vertreter der Organisation Erdöl exportierender Staaten stimmten einer entsprechenden Grundsatzvereinbarung vom September zu, wie aus Opec-Kreisen verlautete. Danach sinkt die Förderung ab Januar um 1,2 Millionen auf 32,5 Millionen Barrel (ein Barrel entspricht 159 Liter). Das dürfte einen Anstieg der Benzin- und Heizölpreise nach sich ziehen.

Aus Opec-Kreisen hieß es, dass auch der wichtige und nicht im Kartell vertretene Erdölproduzent Russland seine Produktion um 300.000 Barrel pro Tag kürzen werde. Der gestrigen offiziellen Einigung vorausgegangen war ein Vorstoß Saudi-Arabiens, das sich zu Kürzungen bereit erklärt und sich offen gezeigt hatte für ein Entgegenkommen an den Erzrivalen Iran.

(rtr)
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