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Rüsselsheim
Peugeot-Chef verspricht Merkel sichere Opel-Jobs

Rüsselsheim. Nachdem PSA Peugeot Citroën lange heimlich die Übernahme von Opel ausgehandelt hat, ist der französische Konzern nun um ein gutes Klima mit der deutschen Politik bemüht. In einem Telefongespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) versicherte PSA-Chef Carlos Tavares, dass die Franzosen die laufenden Garantien für Standorte und Arbeitsplätze in Deutschland akzeptieren. Das bedeutet, bis Ende 2018 würde es keine betriebsbedingten Kündigungen geben, und die Standorte in Rüsselsheim, Eisenach und Kaiserslautern wären bis Ende 2020 gesichert.

Die deutschen Arbeitnehmervertreter setzen angesichts der Zusagen immer deutlicher auf eine Kooperation mit dem französischen Konzern. Man sei weiter bereit die Chancen eines möglichen Zusammenschlusses auszuloten, betonte Opel-Betriebsratschef Wolfgang Schäfer-Klug gestern. Er hatte sich am Montag mit Jörg Hofmann, Chef der Gewerkschaft IG Metall, mit Tavares und PSA-Personalvorstand Xavier Chéreau getroffen. Opel gehört noch General Motors.

(frin)
 
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