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Bonn
Post-Gewinn bricht um 90 Prozent ein

Bonn. Frank Appel hat bei der Deutschen Post über Jahre für eine stabile Geschäftsentwicklung mit steigenden Umsätzen und Gewinnen gesorgt. Doch das Image hat einen Kratzer bekommen, seitdem ein nicht funktionierendes Computersystem in der Frachtsparte den Konzern in die Bredouille brachte. "Wir haben uns zu viel vorgenommen, in zu kurzer Zeit", räumte der Vorstandschef gestern bei der Vorlage der Quartalszahlen kleinlaut ein. Mit 197 Millionen Euro fiel der operative Gewinn (Ebit) im dritten Quartal rund 71 Prozent geringer aus als ein Jahr zuvor.

Der Überschuss brach sogar um 90 Prozent auf 49 Millionen Euro ein. Der Umsatz zog hingegen um drei Prozent auf 14,4 Milliarden Euro an. Für das laufende Jahr rechnet die Post-Spitze nur noch mit einem Ebit von mindestens 2,4 Milliarden Euro, gut eine halbe Milliarde weniger als zuvor gedacht. Umso wichtiger ist es für den "Gelben Riesen", dass das traditionell starke Weihnachtsgeschäft nun vor der Tür steht.

(dpa)
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