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Essen
Preisdruck belastet Chemiekonzern Evonik

Essen. Niedrigere Preise bei Kernprodukten haben den Spezialchemiekonzern Evonik im zweiten Quartal belastet. Der Umsatz sei um sieben Prozent auf 3,26 Milliarden Euro gesunken, teilte der MDax-Konzern mit. Grund waren auch Preiszugeständnisse an Kunden im Zuge des Ölpreisverfalls. Zudem litt das Geschäft mit Tierfuttereiweiß unter niedrigeren Preisen. Insgesamt sank der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um elf Prozent auf 585 Millionen Euro. Unter dem Strich verdiente Evonik 165 Millionen Euro, 61 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Damals hatte der Konzern aber von hohen Verkaufserlösen profitiert. Das Management konkretisierte die Prognosen für 2016. "Wir sind zuversichtlich, für das Gesamtjahr ein bereinigtes Ebitda in der oberen Hälfte der Bandbreite von zwei bis 2,2 Milliarden Euro erwirtschaften zu können", sagte Konzernchef Klaus Engel. Damit wird der Wert zum Vorjahr (2,5 Milliarden Euro) deutlich sinken. Auch der Umsatz (2015: 13,5 Milliarden Euro) dürfte leicht fallen.

(dpa)
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