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Acht deutsche Krankenkassen erheben Zusatzbeiträge. Das ist erst der Anfang, sagen Fachleute. Die Presse sucht nach den Ursachen der Misere.
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Rheinische Post: "Die Rache von Ulla Schmidt. Der Zusatzbeitrag spiegelt das ganze Versagen der abgewählten großen Koalition."
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Handelsblatt: "Das riecht verdächtig nach einer verbotenen Preisabsprache."
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Die Welt: "Obwohl das Defizit der Kassen absehbar war, findet sich im schwarz-gelben Koalitionsvertrag kein einziger Vorschlag, um die Ausgaben der Krankenversicherungen zu senken."
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Der Tagesspiegel: "Wer mit modernster Medizin versorgt sein will, kann dies nicht zum eingefrorenen Billigtarif erwarten. "
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Stuttgarter Zeitung: "Bei manchem Arbeitnehmer könnte so die kürzlich beschlossene Steuerentlastung verpuffen."
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Neue Osnabrücker Zeitung: "Geringverdiener müssen genauso zahlen wie Topmanager - ein bitterer Vorgeschmack auf die von der Koalition angepeilte einheitliche Kopfpauschale."
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Westdeutsche Allgemeine Zeitung: "Die (noch) kleinen Zusatzprämien von acht Euro sind also ein höchst willkommener Testlauf für Rösler und seine große Kopfpauschale. "
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Kölnische Rundschau: "Das Gejammer der SPD über die planmäßig eintretende Folge einer von ihr selbst mitbeschlossenen Reform ist ebenso unpassend wie der Auftritt von Gesundheitsminister Rösler, der jetzt über Kosten-Nutzen-Bewertungen von Arzneimitteln redet."
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Neue Westfälische: "Die Begrenzung der Kosten müsste Gesundheitsminister Philipp Rösler dringend zur Chefsache machen."