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Metzingen
Probleme in China und den USA: Hugo Boss zückt Rotstift

Metzingen. Nach dem Abtritt von Vorstandschef Claus-Dietrich Lahrs kämpft der Modekonzern Hugo Boss mit Ladenschließungen und einer US-Werbekampagne gegen schrumpfende Gewinne an. "2016 wird ein entscheidendes Jahr für Hugo Boss werden", sagte Finanzvorstand Mark Langer. Er will an mehreren Stellen den Rotstift ansetzen: So sollen in Asien 20 Geschäfte geschlossen werden. Dort war der Umsatz 2015 um drei Prozent gesunken - Boss-Produkte werden in Asien als exklusive Mode deutlich teurer angeboten als in Europa.

Auch in den USA, wo hohe Rabatte dem Unternehmen zusetzen, sanken die Erlöse um ein Prozent. Dank steigender Europa-Verkaufszahlen wuchs der Konzernumsatz insgesamt aber um neun Prozent auf 2,8 Milliarden Euro. Der Gewinn lag bei 319 Millionen Euro (minus vier Prozent). Anteilseigner bekommen das nicht zu spüren: Die Dividende bleibt bei 3,62 Euro je Aktie.

(rtr/dpa)
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