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Kassel
Prognose zu optimistisch: K+S-Aktie stürzt ab

Kassel. Der Salz- und Düngemittelhersteller K+S hat die Erholung der Kalipreise zu optimistisch eingeschätzt und muss sich von seinem mittelfristigen Ergebnisziel verabschieden. Die Prognose eines Betriebsgewinns (Ebitda) von rund 1,6 Milliarden Euro im Jahr 2020 sei aus heutiger Sicht nicht mehr realistisch, teilte das Unternehmen mit. Der Konzern sei dabei von einem Preis für Kaliumchlorid von rund 330 Dollar pro Tonne in Brasilien ausgegangen. "Obwohl sich die Preise wieder in die richtige Richtung bewegen, sind wir doch ein ganzes Stück davon entfernt", sagte Vorstandschef Burkhard Lohr in einer Videobotschaft.

"Wir werden daran arbeiten, die Lücke, die sich daraus ergibt, bestmöglich zu schließen." Im Spätherbst wolle der Konzern seine neue Strategie "Shaping 2030" vorstellen und dabei auch neue mittel- und langfristige Ziele bekannt geben. Anleger reagierten verschnupft: K+S-Aktien verloren zwischenzeitlich fast sechs Prozent auf 20,58 Euro und waren mit Abstand größter Verlierer im Nebenwerteindex M-Dax.

(rtr)
 
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