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Ratgeber Geld: Im Haushalt einfach Geld sparen

VON THORSTEN BREITKOPF - zuletzt aktualisiert: 05.02.2010 - 14:16

(RP). Ob Heizung, Haushaltsgeräte oder elektrisches Licht – im Haushalt gibt es unzählige Möglichkeiten, Energie und damit Kosten einzusparen. Oft reicht es aus, sein tägliches Verbrauchsverhalten zu ändern. Manchmal ist der Austausch alter Geräte die beste Alternative. Wir geben Spartipps.

Mit einfachen Tricks lässt sich im Haushalt viel Geld sparen – und ganz nebenbei wird noch die Umwelt entlastet.

Heizungsregler

Allein ein Grad weniger bei der Raumtemperatur kann den Energieverbrauch um rund sieben Prozent senken. Temperaturen zwischen 18 Grad im Schlafzimmer und 21 Grad in Wohnräumen reichen meistens aus. Nachts, im Urlaub oder wenn tagsüber alle Bewohner außer Haus sind, könne die Heizung noch weiter heruntergefahren werden, rät die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Richtiges Lüften

Wenn Fenster und Türen lange auf Kipp stehen, entweicht unnötig viel Wärme. Besser ist das so genannte Stoßlüften. Das heißt: mehrmals am Tag für einige Minuten gut durchlüften. Abgestandene Luft mit hoher Luftfeuchtigkeit in den Innenräumen sollte regelmäßig gegen frische mit niedrigerer Feuchtigkeit ausgetauscht werden, empfiehlt die Verbraucherzentrale in Düsseldorf. So könne man dem Problem vorbeugen, dass durch die feuchte Luft auf kalten Innenwänden und Bauteilen Schimmelpilz entstehe, der ernsthafte Gesundheitsprobleme bei den Bewohnern verursachen könne.

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Energiesparlampen

Rund zehn Prozent des Energieverbrauchs in einem durchschnittlichen Haushalt werden durch die Beleuchtung verursacht. Das klingt nach wenig, doch ist das Einsparpotenzial beim Licht am größten, das Sparen ohne großen Aufwand möglich. Durch Energiesparlampen werden etwa 80 Prozent gegenüber der herkömmlichen Glühlampe an Stromkosten eingespart. Setzt man voraus, dass im deutschen Haushalt täglich für drei Stunden Licht benötigt wird, so könnten durch Sparbirnen geschätzt 9,8112 Terawattstunden pro Jahr eingespart werden.

Das entspricht etwa der Stromproduktion eines Atomkraftwerkes. Der Nachteil der sparsamen Alternative ist der meist deutlich höhere Preis. Den holen Verbraucher aber nach einhelliger Meinung locker wieder raus. Energiesparlampen halten zehnmal länger als herkömmliche Glühbirnen. Die Verbraucherzentrale hat ausgerechnet, dass eine Energiesparlampe über ihre Lebensdauer rund 80 Euro an Stromkosten einspart. Die Tage der Glühbirne sind ohnehin gezählt. Nach einer Vorgabe der EU wurden schon im September 2009 die 100-Watt-Birnen verboten, im September dieses Jahres folgt das Verbot der Birnen mit 75 Watt. Im Jahr 2016 sollen alle Glühbirnen verboten sein.

Standby

Stereoanlagen, DVD-Player und Fernseher, aber auch Küchengeräte bleiben häufig in Warteposition (Standby-Modus) und verbrauchen dadurch auch Strom, wenn sie gerade nicht genutzt werden. Deshalb raten die Verbraucherschützer, den Stecker zu ziehen oder eine Steckerleiste zum Abschalten zu benutzen. Der Nachteil: Wichtige und zeitaufwändige Programmierungen, zum Beispiel bei DVD-Recordern, gehen verloren.

Geschirrspüler

Energieberater empfehlen, die Maschine erst dann laufen zu lassen, wenn sie bis zum Anschlag gefüllt ist. Ist die Spülmaschine an den Warmwasseranschluss gekoppelt, kann der Stromverbrauch halbiert werden. Das Wasser mit Gas zu erwärmen, ist wesentlich günstiger.

Waschmaschine

Es sollte so kühl wie möglich gewaschen werden. Die Vorwäsche ist ein Relikt vergangener Tage, auf das man heute verzichten kann. Bei wenig Wäsche sollte das Sparprogramm genutzt werden.

Kühlschrank/Gefriertruhe

Beide gelten als große Stromverbraucher. Je kühler sie stehen, desto weniger Energie benötigen sie. Ein Platz hinter einem sonnigen Fenster ist also ungeeignet. Gefriertruhen stehen am besten im ohnehin kühlen Keller.

Wasserverbrauch

Sparen kann man mit Durchflussbegrenzer und Sparduschköpfen. Durchflussbegrenzer, die ab fünf Euro zu haben sind, werden zwischen Armatur und Schlauch montiert. Ersparnis: 25 bis 40 Prozent. Ein Toilettenspülkasten mit Spartaste reduziert die Wasserrechnung um 18 Euro im Jahr.

Quelle: RP

 
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