Spielplatz Kinderzimmer: Kindermöbel - robust und fantasieanregend
VON IRIS ANDRESEN - zuletzt aktualisiert: 26.07.2004 - 16:03Düsseldorf (rpo). Für Kinder sind die Möbel in ihrem Zimmer immer auch Spielgeräte. Der Schrank wird zum Versteck, das Bett zum Trampolin und der Drehstuhl zum Karussell. Um diesen Anforderungen zu genügen, müssen die Möbel stabil sein und das Kind anregen.
Für kleine Räume sind Hochbetten eine beliebte Lösung. Unter der Liegefläche ist viel zusätzlicher Stauraum für einen Arbeitsbereich mit Schreibtisch oder einen begehbaren Kleiderschrank. Außerdem bieten die Möbelhersteller viele Möglichkeiten für den Bewegungstrieb der Kinder: Kletterseile, Rutschen und Sprossenleitern am Bett ersetzen fast schon einen eigenen Spielplatz.
Aber auch ebenerdige Kinderbetten müssen nicht langweilig sein. Es gibt zum Beispiel ein Rennwagenbett, das wie der Flitzer Michael Schumachers geschnitten und aus rot lackiertem Holz ist. Auch das Segelbootbett, an dessen Kopfende ein Baumwollsegel gespannt ist, regt zum Spielen an. Praktisch sind zudem Betten, die eine große Schublade für ein zusätzliches Unterbett beinhalten. Damit ist der Schlafbesuch der Kinder gut untergebracht. Um diese Betten ein wenig spannender zu gestalten, kann man farbige Himmel oder Moskitonetze darüber aufhängen. So schlafen die Kleinen von Mücken unbelästigt und können sich tagsüber mit ein paar Kissen eine tolle Höhle auf dem Bett bauen.
Da Kinder gerne auf dem Fußboden spielen, brauchen sie viel Platz und natürlich flauschige Teppiche. Auch hier gibt es eine große Auswahl an Motiven, die ins Spiel mit einbezogen werden können: eine Landschaft mit Häusern, eine knallbunte Blumenwiese oder eine Unterwasserwelt voller Fische beispielsweise.
Da Kinder ihren Schreibtisch mindestens zehn Jahre benötigen, bieten sich gerade für den Anfang Modelle an, die „mitwachsen“. Sie können immer wieder neu auf die Größe des Kindes ausgerichtet werden und verhindern so Rückenschäden. Wenn die Arbeitsfläche nicht gekippt werden kann, sind Schreibpultaufsätze eine sinnvolle Ergänzung, die ebenfalls für eine bessere Rückenhaltung sorgen.
Als zusätzliche Sitzgelegenheit zum Schreibtischstuhl eignen sich Sitzsäcke, in die man sich so richtig hineinkuscheln kann. Die Füllung aus Kunststoffkügelchen passt sich hierbei jeder Körperhaltung an. Es gibt Sitzsäcke in allen Farben und inzwischen auch in Form von plüschigen Tieren. Sie lassen sich auch mal zum Boxen missbrauchen und spenden Trost, wenn es Ärger gab.
Eine gute Ergänzung zum Kleiderschrank sind Garderoben mit Haken und Fächern, in denen die Kleidung für den nächsten Morgen bereits abends bereitgelegt werden kann. Das erspart morgendlichen Stress und ermöglicht es dem Kind, sich selbstständig anzuziehen.
Kinder brauchen für ihre Entwicklung Licht und Helligkeit. Wenn das Fenster das Zimmer nicht genug erhellt oder in der dunklen Jahreszeit schon nachmittags die Lichter angeknipst werden, sind schöne Lampen ein Muss. Deckenfluter, die sich stark aufheizen, eignen sich nicht für das Kinderzimmer, da Kinder gerne Tücher zur Verdunkelung über ihre Lampen legen. Besser sind Leuchten, die sowieso eine gemütliche Atmosphäre schaffen, zum Beispiel mit Filz-Lampenschirmen. Als Schlummerlicht sind Drehlampen beliebt, in denen ein durchscheinender Zylinder rotiert, so dass bunte Bilder über den äußeren Schirm laufen.
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