Die Fahrten mit Bus und Bahn sind einer Studie zufolge immer noch zu hoch. Wir zeigen Ihnen, was die einzelnen Tickets kosten.
Ein
Einzelticket in den Städten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz kostet im Durchschnitt 2,01 Euro. Die günstigsten Beispiele in dieser Kategorie liefern Augsburg mit 1,20 Euro und Salzburg mit 1,60 Euro. Am teuersten ist die Einzelfahrkarte in Bern mit 3,25 Euro.
Ein
Wochenticket kostet durchschnittlich 15,42 Euro, den niedrigsten Preis setzt Passau mit 8 Euro an. Die teuerste Karte ist in Berlin für 27,20 Euro erhältlich, was auch im globalen Vergleich einen satten Preis bedeutet: New York zum Beispiel verlangt „nur“ 21,77 Euro.
Ein
Monatsticket ist im Durchschnitt für 49,57 Euro zu erwerben. Köln und Bonn belegen mit 938,40 Euro die letzten Plätze. Dort sind die Tickets mehr als doppelt so teuer wie in Zürich: Die Schweizer Bankenmetropole verlangt 477,68 Euro für ein Monatsticket.
Die benutzerfreundlichsten
Fahrscheinautomaten Deutschlands stehen in Oberhausen, wo sich die Kunden in sieben verschiedenen Sprachen über ihren Ticketkauf informieren können. Ausschließlich auf Deutsch sind hingegen die Automaten in den Touristenhochburgen Hamburg und Dresden.
Leipzig führt das Ranking in der Kategorie
mehrsprachige Durchsagen an: Drei Sprachen hat keine andere Stadt in Deutschland zu bieten. Ganz in Französisch ist das Serviceangebot in Genf gehalten – was übrigens auch die Homepage der städtischen Verkehrsbetriebe betrifft.
37 Prozent der untersuchten Städte in den drei Ländern bieten ein
Sozialticket an.
Vom Hauptbahnhof zum Flughafen muss man in München
9,60 Euro berappen – deutlich zu teuer, wie die Studie bemängelt. Zwischen 2,30 und 2,80 Euro fallen hingegen in Berlin, Hamburg und Köln an.