Mehr Sicherheit: Tipps fürs Online-Banking
zuletzt aktualisiert: 15.02.2011 - 11:42Düsseldorf (RPO). Jeder dritte Deutsche wickelt Bankgeschäfte über das Internet ab. Vor zehn Jahren war es erst jeder sechste. Von den Internetnutzern betreibt sogar fast jeder zweite Online-Banking. Das ist bequem und bietet oft auch Kostenvorteile, aber auch einige Sicherheitsrisiken.
Die Betrugsfälle beim Online-Banking nehmen deutlich zu. Im vergangenen Jahr machte eine neue Phishing-Methode die Runde. Rief der Kunde die Online-Banking-Seite auf, sorgte ein Trojaner dafür, dass die Seite korrekt aber mit manipulierten Inhalten dargestellt wird. Unter einem Vorwand wurde der Kunde dann aufgefordert, seine Tan-Nummern anzugeben.
Beim iTan-Verfahren bestätigen die Kunden eine Transaktion mit einer vorgegebenen Nummer, die sie im Voraus auf einer Liste erhalten. Das Verfahren gilt nach Angaben des bayerischen LKAs als vergleichsweise unsicher. Doch es gibt Alternativen. Bei der SMS-Tan bekommt der Nutzer die Transaktionsnummer aufs Handy geschickt. Die Tan kann ausschließlich für einen Vorgang werden. Eine andere Variante ist ein Tan-Generator.
Ganz gleich, ob der Online-Banking-Nutzer iTAN, mobile TAN oder auch die chipTAN nutzt, er muss einiges für seine Online-Banking-Sicherheit tun. Unabhängig vom verwendeten Online-Banking-Verfahren ist der Kunde auf der sicheren Seite, wenn er seine Sorgfaltspflichten einhält.
Der Bankenverband empfiehlt beispielsweise, Anhänge von E-Mails unbekannter Absender nicht zu öffnen. Denn es werden als „Rechnungen“ getarnte trojanische Pferde per E-Mail versendet. Auch wird die Bank niemals per Mail oder Telefon nach geheimen Zugangsdaten wie PIN oder TAN bzw. iTAN oder gar nach einer kompletten TAN-Liste fragen.
Mehr Tipps zur Sicherheit beim Online Banking hat der Bankenverband in einer Broschüre zusammengestellt. Sie kann auf der Homepage des Bankenverbandes heruntergeladen werden.
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