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Wer im Urlaub schnell seine E-Mails, Fußballergebnisse oder das Wetter im Internet checken möchte, kann dies auch mit seinem Handy tun. Doch mobiles Internetsurfen im Ausland kann schnell zur Kostenfalle werden.
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Kann ich im Ausland einfach mit meinem Handy telefonieren?
Die meisten Handys sind von Anfang an für das sogenannte Roaming freigeschaltet, also für das Telefonieren in ausländischen Mobilfunknetzen. Einige Anbieter verlangen aber eine ausdrückliche Aktivierung - die kostet zwar meist nichts, kann aber etwas Zeit in Anspruch nehmen. Gerade bei exotischeren Reisezielen ist eine Nachfrage angebracht.
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Wie viel kostet das Telefonieren im Ausland?
Nach einer EU-Verordnung dürfen abgehende Gespräche innerhalb der EU für Kunden mit deutschen Verträgen seit Anfang Juli maximal rund 41 Cent kosten, ankommende Gespräche nicht mehr als 13 Cent. In Ländern außerhalb der EU - und damit zum Beispiel auch in der Schweiz und der Türkei - gelten je nach Land und Netz oft sehr unterschiedliche Tarife.
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Lohnt sich ein spezieller Auslandstarif meines Mobilfunkers?
Besonders für Vertragskunden bieten viele Mobilfunkgesellschaften besondere Auslandstarife an. Diese bieten häufig günstigere Minutenpreise, es kommen meist aber Verbindungsgebühren pro Gespräch hinzu. Damit lohnen sie sich erst bei längeren Gesprächen. Besonders interessant können die Optionstarife aber bei Aufenthalten außerhalb der EU sein, wo die Minutenpreise sonst häufig hoch sind. Bei längeren Aufenthalten oder für Vieltelefonierer kann auch eine ausländische Prepaid-Karte eines lokalen Anbieters eine Alternative sein.
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Was muss ich bei SMS und MMS beachten?
Für Handy-Kurznachrichten gilt in der EU die Obergrenze von maximal 13 Cent. Der SMS-Empfang ist kostenlos. Teuer werden können MMS, mit denen sich etwa Urlaubsfotos per Handy verschicken lassen. Die Preise sind hierfür teilweise sehr unübersichtlich - abhängig von der Größe der MMS, dem Land und Netz fallen oft unterschiedliche Kosten an. Auch der MMS-Empfang im Ausland ist teils kostenpflichtig.
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Kann ich im Ausland mit dem Handy auch ins Internet gehen?
Wer im Urlaub schnell seine E-Mails, Fußballergebnisse oder das Wetter im Internet checken möchte, kann dies auch mit seinem Handy tun. Doch mobiles Internetsurfen im Ausland kann schnell zur Kostenfalle werden. Die Stiftung Warentest warnt, dass die höchsten Kosten beim Versand von E-Mails mit Urlaubsfotos im Anhang drohen. Wer außerhalb der EU munter Reisebilder verschickt, muss unter Umständen mit Kosten von hunderten Euro rechnen. Innerhalb der Europäischen Union gibt es einen automatischen Schutz vor Schockrechnungen: Es besteht eine Kostenobergrenze von 59,50 Euro, nach deren Überschreiten die Datenverbindung gekappt wird.
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Werden die Kosten in den kommenden Jahren weiter sinken?
Innerhalb der EU kann mit sinkenden Tarifen gerechnet werden. Die EU-Kommission will die Obergrenzen für Anrufe und SMS weiter absenken und zudem erstmals einen Höchstpreis für die Datenübertragung festlegen, also beispielsweise für das Versenden von Fotos.
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Was will die EU-Kommission grundlegend ändern?
Langfristig sollen Handynutzer im Urlaub keine höheren Preise mehr als in ihrem Heimatland zahlen. Verbraucher sollen unabhängig von ihrem einheimischen Mobilfunkanbieter einen weiteren Anbieter für die Verbindungen im EU-Ausland wählen können, um so die Konkurrenz in der Branche anzufachen. Ein Gesetzesvorschlag der EU-Kommission sieht vor, dass sich Verbraucher ab dem 1. Juli 2014 bei Reisen innerhalb der EU den für sie günstigsten Anbieter auswählen können. Dabei soll weder ein Wechsel der Handynummer noch der SIM-Karte nötig sein.