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Der Schutz vor der Berufsunfähigkeit ist eine der wichtigsten Versicherungen überhaupt. Doch dieser Schutz kostet auch einiges. Kosten, die jeder Arbeitnehmer trotzdem auf sich nehmen sollte. Denn bei Berufsunfähigkeit drohen gravierende finanzielle Folgen. Bei uns erfahren Sie, wie sie vorsorgen können.
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Vorsorge ist teuer. Eine ausreichende Berufsunfähigkeitsrente ergibt schnell Beiträge von über 100 Euro monatlich. Eine stolze Summe. Doch Sie sollten sich nicht abschrecken lassen! Wählen Sie Ihre Rente nicht zu niedrig, etwa um an der Prämie zu sparen. Denn: Eine zu geringe Rente im Krankheitsfall würde den Lebensstandard später dramatisch verschlechtern.
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Richtiges und effektives Sparen kann Abhilfe bei den Kosten bieten. Als Versicherte haben Sie zum Beispiel die Möglichkeit, Ihre Beiträge jährlich statt monatlich zu zahlen. So fällt der Aufschlag für die monatliche Zahlung weg, der immerhin bei fünf Prozent liegt.
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Der Preis der Versicherung kann auch durch die Wahl ihres Umfangs gedrückt werden. Viele Versicherte können hier etwa auf eine integrierte Lebensversicherung verzichten, die in vielen Fällen mit angeboten wird. Beachten Sie: Ein reiner Todesfallschutz ist als einzelne Police sehr viel günstiger als die integrierte Lebensversicherung.
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Die Überschussbeteiligung ist eine weitere Sparmaßnahme. Durch die angelegten Beiträge erzielen die Versicherer Überschüsse, die den Kunden ganz unterschiedlich gut geschrieben werden. So können sie entweder sofort mit dem Beitrag verrechnet oder am Ende der Vertragslaufzeit in Form einer höheren Rente ausgezahlt werden.
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Doch Vorsicht: Die monatliche Sofortverrechnung ist sinnvoller, da der Kunde einen niedrigeren Beitrag zahlt und im Falle der Berufsunfähigkeit eine feste Rente sicher hat. Bei der Schlussverrechnung dagegen steht die Rentenhöhe nicht fest, da sie von den Überschüssen abhängt...
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...wer etwa schon mit Mitte 30 berufsunfähig werden würde, bekäme dann eine geringere Rente als bei einer Berufsunfähigkeit mit 50 Jahren. Es hätten sich einfach weniger Überschüsse angesammelt. Auf solche Risiken sollte sich niemand einlassen.
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Bei der Berufunfähigkeitsversicherung gilt das Motto: Je früher, desto besser. Junge Menschen kommen am günstigsten zu einer geeigneten Police. Ist das Einstiegsalter gering, kostet der Schutz weniger. Außerdem ist die Krankheitsgeschichte in jungen Jahren häufig weniger gravierend, so dass keine Risikozuschläge fällig werden.
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Die beste und günstigste Versicherung nützt allerdings wenig, wenn im Falle der Berufsunfähigkeit nicht gezahlt wird. Und dies kommt leider öfters vor, als gemeinhin angenommen wird. Oft liegt der Grund beim Versicherten selbst. Wurde nämlich beim Ausfüllen der Formulare etwa bei Vorerkrankungen gemogelt, führen solche Falschangaben fast immer dazu, dass die Versicherung den Vertrag anficht und letztlich nicht zahlt.
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Daher gilt: Die Anträge sollten immer gewissenhaft und ehrlich ausgefüllt werden, damit der Versicherungsschutz gewährleistet ist. Bei Unsicherheiten, wie etwa Vorerkrankungen, sollte der Antragsteller immer die Leistungen mehrere Versicherungen vergleichen. Dies muss allerdings parallel geschehen, denn...
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...nacheinander gestellte und abgelehnte Anträge müssen danach immer angegeben werden. Und dies schmälert die Chancen auf einen angestrebten Versicherungsvertrag in der Regel erheblich.