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Gerade für junge und gut verdienende Menschen scheint der Wechsel in eine private Krankenversicherung sehr verlockend, da sie oftmals günstiger ist als die gesetzliche Kasse. Trotzdem sollten Wechselwillige einige Punkte bedenken, die wir Ihnen nachfolgend vorstellen.
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Die Leistungen bei den privaten Kassen sind in vielen Fällen besser als bei den Gesetzlichen: weniger Zuzahlungen (bsp. keine Praxisgebühr) oder eine Chefarztbehandlung im Krankenhaus.
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Zunächst einmal kann sich nicht jeder privat versichern. Die Beitragsbemessungsgrenze liegt 2005 bei einem Jahreseinkommen von 46.800 Euro. Die Grenze gilt nich für freiwillig Versicherte oder Selbstständige.
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Zunächst gilt es zu bedenken, dass der Wechsel in eine private Kasse wie eine Entscheidung fürs Leben ist, denn der Weg zurück in die gesetzliche Kasse ist schwierig oder sogar ganz versperrt.
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Auch ein wichtiger Punkt: Im Alter steigen die Beiträge. Sie liegen dann oftmals über denen der gesetzlichen Kassen.
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Wer Nachwuchs haben möchte, sollte ebenfalls aufpassen. Denn bei Privatkassen gibt es keine kostenfreie Mitversicherung für Kinder oder Ehepartner.
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Knifflig kann es bei Arbeitslosigkeit werden. Der Arbeitslose ist zunächst wieder Mitglied in der gesetzlichen Kasse, könnte aber so seine angesammelten Rückstellungen in seiner bisherigen Privat-Kasse verlieren. Über Anwartschaftsversicherungen gibt es aber Auffangmöglichkeiten.
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Private Kassen bieten auch Tarife mit Selbstbeteiligung, um so Prämien sparen zu können. Hier sollte jeder überlegen, wie oft er weswegen behandelt werden muss.
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Sparen können privat Versicherte auch über Rückerstattungen. In bestimmten Tarifen erstatten die Versicherer nachträglich Prämien, wenn die Versicherten über einen bestimmten Zeitraum keine Rechnungen eingereicht haben. Interessant: Die erstatteten Monatsbeiträge verbleiben ganz beim Versicherten, er braucht seinem Arbeitgeber dessen Anteil nicht weiter zu erstatten.