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Wenn Sie Versicherungen abschließen wollen, sollten Sie den Vertretern ganz genau zuhören und vor allem kritisch nachfragen, wenn Sie etwas nicht verstehen. Denn manche Fakten werden einfach nur schön geredet. Vorsicht ist bei bestimmten Ausdrücken geboten.
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Vor jedem Abschluss sollten Sie überlegen, ob Sie die angebotene Police überhaupt benötigen. Erst wenn das geklärt ist, lohnt es sich, Angebote zu prüfen.
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Rabatte: Sie sind mit Vorsicht zu betrachten. Wenn Rabatte ins Spiel kommen, sollen Kunden meistens langfristige Verträge abschließen. Vergleichen Sie deswegen unbedingt vorher verschiedene Angebote.
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Vorsorge: Dieses Wort wird gern benutzt, um von dem Wort Versicherung abzulenken. Als Synonyme werden auch gern Schutzbriefe, Sicherheitspakete oder Vorsorgepläne verwendet. Hinter diesen Begriffen kann sich aber ein ganzes Bündel von Versicherungen verbergen.
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Glauben: Um Kunden zu überzeugen, wird auch gern der Glaube ins Spiel gebracht: "Das können Sie mir glauben ...". Tun Sie es besser nicht, sondern informieren Sie sich über die Fakten.
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Tagespreise: Zunehmend werden Versicherungspreise auf den Tag heruntergerechnet. Nur 50 Cent am Tag klingt natürlich toll. Das sind aber immerhin 182,50 Euro im Jahr.
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Eile: Gern sollen Kunden durch den Zeitfaktor zur Unterschrift gedrängt werden, weil das entsprechende Angebot angeblich nur noch kurze Zeit gültig ist. Doch Versicherungsprämien schwanken nicht täglich wie der Ölpreis. Kommt also der Zeitfaktor ins Spiel, lassen Sie lieber die Finger von einer Unterschrift.
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Umsonst: Bei Versicherungsabschlüssen gibt es generell nichts umsonst, sonst könnten Versicherer und Vertreter gar nicht überleben. Wenn Ihnen also ein Vertreter eine kostenlose Analyse anbietet, sollte man sich fragen, wie objektiv eine solche Analyse sein kann. Denn der Vertreter lebt von seinen Provisionen.
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Rendite: Oft wird mit der Aussage geworben, dass die Rendite weit über dem Durchschnitt liege. Aber was genau ist denn der Durchschnitt? Da Sie als Kunde den Durchschnitt nicht wissen oder ermitteln können, seien Sie bei solchen Aussagen vorsichtig.
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Noch besser: Lassen Sie sich Rendite wie auch andere Aussagen des Vertreters schriftlich geben. Nur dann können Sie Ihre Ansprüche auch wirklich durchsetzen. Weigert sich der Vertreter, Angaben und Aussagen schriftlich zu fassen, sollten Sie auf der Hut sein.