Mindesteinsatz liegt bei rund 5.000 Euro: Zehn Regeln für Investments in Aktien
zuletzt aktualisiert: 26.08.2004 - 09:23Düsseldorf (rpo). Auch wenn die Stimmung an den Börsen derzeit nicht so gut ist, sollte das Anleger nicht abschrecken. Wer erstmals sein Geld in Aktien investieren will, für den hat die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) zehn goldene Regeln zusammengestellt.
Der Mindestkapitaleinsatz sollte demnach etwa 5.000 Euro betragen. Bei Anlagesummen darunter empfehlen die Aktionärsschützer den Eintritt in einen Investmentclub. Auf keinen Fall sollten Anleger auf Kredit Aktien kaufen, lautet die zweite Regel. Tipp Nummer drei: Langfristig anlegen. Die Anlagesumme sollte weder zu einem bestimmten Zeitpunkt benötigt, noch kurzfristig angelegt werden.
Anleger sollten das Risiko streuen: Nicht unbedingt die gesamte Summe auf einen einzigen Aktienwert setzen, wenn doch, dann sollten große Gesellschaften mit mehreren Standbeinen bevorzugt werden, so eine weitere Empfehlung. Regel Nummer fünf: Keine dividendenlosen Aktien kaufen. Unternehmen, die keine Dividende zahlen, seien in der Regel mit höherem Risiko behaftet und würden deshalb als spekulativ gelten, so die DSW.
Grundsätzlich sollte der Neuaktionär vor allem in DAX- oder MDAX-Werte investieren. Das habe den Vorteil, dass hier auch genügend Liquidität am Markt vorhanden sei, so die Aktionärsschützer.
Kurse oft verfolgen
Beim Marktsegment sollte der Anleger eher Werte aus dem Prime Standard wählen, die höheren Publizitätsanforderungen unterliegen und bei Aktien aus dem Telefonhandel erhöhte Vorsicht walten lassen, lautet Tipp Nummer sieben.
Jeder Neuaktionär sollte so oft wie möglich den Kurs seiner Aktien verfolgen. Bei vorübergehenden Kurseinbrüchen nicht panisch reagieren und sofort verkaufen, sondern "aussitzen", zumindest dann, wenn der wirtschaftliche Erfolg nicht gefährdet ist, wie die Aktionärsschützer raten.
Vor dem Kauf von Aktien sollte in jedem Fall der Rat von seriösen Partnern eingeholt werden, zum Beispiel von Wertpapier-Spezialisten bei der Bank. Und schließlich: Nach dem Kauf von Aktien sollten sich Anleger fortlaufend informieren, zum Beispiel mit Quartals- oder Geschäftsberichten sowie durch die Lektüre von Fach- und Finanzzeitschriften.
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