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London
Regierung in London wappnet sich für Brexit

London. Weniger Wachstum, mehr Schulden, höhere Rücklagen: Die britische Regierung stellt sich auf negative Folgen des geplanten EU-Austrittes ein. Das für Haushaltsfragen zuständige Office for Budget Responsibility (OBR) senkte wegen der Brexit-Folgen seine Wachstumsprognosen, wie Finanzminister Philip Hammond mitteilte. Für dieses Jahr wurde die Vorhersage von zwei auf 1,5 Prozent gekappt, für 2018 von 1,6 auf 1,4 Prozent. Für 2019 - das Jahr des Brexit - und 2020 werden jetzt jeweils nur noch 1,3 Prozent veranschlagt.

In den ersten Jahren nach dem Brexit wird laut den aktualisierten Prognosen auch eine größere Haushaltslücke klaffen als bislang gedacht. "Die Verhandlungen mit der EU befinden sich in einer entscheidenden Phase", sagte Hammond. "Wir sind dazu verpflichtet, sicherzustellen, dass das Land auf jede Form des Ausgangs vorbereitet ist." Die Rücklagen sollen deshalb aufgestockt werden. In den kommenden beiden Jahren sollen drei Milliarden Pfund bereitgestellt werden.

(rtr)
 
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