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Berlin
Regierung sucht Investoren für Roboterfirma Kuka

Berlin. Die Bundesregierung will offenbar eine Übernahme der Roboterfirma Kuka durch den chinesischen Midea-Konzern verhindern. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) sagte in Berlin, es werde an einem Alternativangebot zur chinesischen Offerte für das Aushängeschild deutscher Robotertechnik gearbeitet. "Es gibt die Bemühungen, ein alternatives Angebot zu formulieren. Ob es dazu kommt, werden wir sehen", sagte er. Auch Kanzlerin Angela Merkel ist einer Regierungssprecherin zufolge über diese Versuche informiert. Der von Midea gebotene Preis sei zu hoch, als dass sich europäische Interessenten finden ließen, hieß es von Bankern, die solche Übernahmen beraten. Kukas Technologie spielt eine wichtige Rolle bei der "Industrie 4.0", der Digitalisierung und Vernetzung von Produktionsabläufen.

(rtr)
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