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Hannover
Reisekonzern Tui legt trotz Krise in der Türkei zu

Hannover. Der Reisekonzern Tui hat trotz der Türkei-Krise im dritten Geschäftsquartal weiter zugelegt. Der Umsatz der Monate April bis Juni stieg im Vergleich zum Vorjahr um knapp 13 Prozent auf rund 4,8 Milliarden Euro, wie Tui mitteilte. Der verlustreiche Verkauf der Spezialreise-Sparte Travelopia halbierte den Überschuss jedoch nahezu auf 48 Millionen Euro - obwohl die Trennung von Anteilen an der Container-Reederei Hapag-Lloyd einen Gewinn brachte. Der um Sonderposten bereinigte operative Gewinn (Ebita) der fortgeführten Geschäftsbereiche legte um 38 Prozent auf fast 222 Millionen Euro zu.

Für das laufende Geschäftsjahr bis Ende September sieht Tui-Chef Joussen den Konzern auf Kurs. Erstmals in der Unternehmensgeschichte habe Tui nach neun Monaten einen operativen Gewinn erzielt. Im laufenden Geschäftsjahr soll er - bereinigt um Währungsschwankungen - weiterhin um mindestens zehn Prozent steigen.

(dpa)
 
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