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Paris
Renault stark, aber mit Problemen in Russland

Paris. Der französische Autobauer Renault hat im abgelaufenen Jahr von neuen Modellen profitiert und den Gewinn um fast 50 Prozent gesteigert. Das Nettoergebnis sei auf 2,82 Milliarden Euro geklettert, teilte Renault mit. Der Umsatz des Peugeot-Konkurrenten legte um mehr als zehn Prozent auf 45,33 Milliarden Euro zu. Während es für Renault selbst also rund lief, verschärften sich die Probleme beim russischen Partner Avtovaz, der im vergangenen Jahr einen Nettoverlust von umgerechnet 817 Millionen Euro einfuhr. Die Franzosen schrieben 225 Millionen Euro auf ihre 37-prozentige Beteiligung an dem Lada-Hersteller ab.

Ingesamt beliefen sich die Belastungen wegen Avtovaz 2015 auf 620 Millionen Euro. Renault erwartet, dass angesichts der Talfahrt der russischen Branche das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht ist und wohl weitere Geldspritzen nötig sind. "Ich rechne 2016 mit keinen guten Nachrichten aus Russland", sagte Renault-Chef Carlos Ghosn. Der Autoabsatz in Russland hat sich seit dem Jahr 2012 halbiert.

(rtr)
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