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Hamburg
Schlecker-Pleite: Nur 49 Prozent haben neuen Job

Hamburg. Nach der Insolvenz der Drogeriekette Schlecker im Jahre 2012 haben bislang nur 49 Prozent der ehemaligen Beschäftigten wieder eine Stelle gefunden. 39 Prozent blieben dagegen arbeitslos. Das ergab eine wissenschaftliche Untersuchung über die Arbeit der Transfergesellschaften. Besser stellt sich die Beschäftigungs-Statistik nach den Pleiten der Baumarktketten Praktiker und Max Bahr vor zweieinhalb Jahren dar: Den Ergebnissen der Transfergesellschaften zufolge fanden rund zwei Drittel der Mitarbeiter in eine neue sozialversicherungspflichtige Beschäftigung oder in die Selbstständigkeit. Ein Viertel sei arbeitslos geblieben.

Mit 7600 Beschäftigten in sechs verschiedenen Transfergesellschaften war der Fall Praktiker/Max Bahr der größte seit 1998. Insgesamt beschäftigten beide Baumarktketten in über 300 Filialen rund 15.000 Arbeitnehmer, von denen aber 5500 geringfügig beschäftigt waren und nicht für eine Transfergesellschaft infrage kamen. Über ihr berufliches Schicksal ist nichts bekannt.

(dpa)
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