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Wall Street schließt fester: Schnäppchenjäger helfen US-Börsen

zuletzt aktualisiert: 25.02.2003 - 23:44

New York (rpo). Die Wall Street hat am Dienstag trotz des gesunkenen Vertrauens der US-Verbraucher und wachsender Kriegsangst fester geschlossen. Schnäppchenjäger gaben in den letzten zwei Börsenstunden einen Schub.

Schnäppchenjäger haben der angeschlagenen Wall Street am Dienstag in den letzten zwei Börsenstunden zu einem leichten Comeback verholfen. Zunächst gab es angesichts der Irak- und Nordkorea-Probleme sowie einem drastischen Vertrauensrückgang bei den US-Konsumenten im Februar deutliche Kursrückschläge.

Hinzu kamen die superhohen Erdgaspreise, die auf das kalte Winterwetter und extrem niedrige US-Lagerbestände zurückzuführen sind. Dagegen haben die Amerikaner angesichts der weiterhin sehr niedrigen Hypothekenzinsen in großem Stil Häuser gekauft.

Der Dow-Jones-Index stieg um 51,26 Zähler oder 0,65 Prozent auf 7909,50 Punkte. Der S&P-500-Index festigte sich um 5,99 Zähler oder 0,72 Prozent auf 838,57 Punkte. Der NASDAQ-Index wurde mit 1328,98 Zählern bewertet. Das technologielastige Börsenbarometer zog damit um 6,60 Zähler oder 0,50 Prozent an.

Der Handel belebte sich an der New Yorker Börse. Es wurden fast 1,5 Milliarden Aktien umgesetzt. Es gab 1879 Gewinner und 1366 Verlierer. 173 Aktien blieben unverändert.

Einzelhandelsaktien waren angesichts guter Ergebnisse des Heimwerker-Riesen Home Depot und des Kaufhauskonzerns Federated Department Stores gesucht. Wal-Mart legte dabei ebenfalls zu.

Das Telekom-Unternehmen SBC Communications, der Zigarettenhersteller Altria und der Aluminium-Branchenführer Alcoa wiesen Pluszeichen auf.

Dagegen fielen der Chemieriese DuPont und der Mischkonzern Honeywell. Der Flugzeughersteller und Rüstungskonzern Boeing gab ebenfalls nach.

30-jährige US-Staatenleihen wurden um einen drittel Punkt hochgestuft. Die Rendite fiel von 4,81 auf 4,78 Prozent. Der Euro notierte mit 1,0761 Dollar gegenüber 1,0798 Dollar am Vortag.


 
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