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Brüssel
Schnäppchenjagd im Internet wird einfacher

Brüssel. Die Schnäppchenjagd im Internet wird für EU-Bürger noch einfacher. Ein neues Regelungspaket sieht vor, die Rechte von Kunden in wesentlichen Bereichen zu stärken. So wird es Händlern künftig nicht mehr möglich sein, ausländische Käufer von ihren Angeboten auszuschließen, wie die EU-Kommission gestern mitteilte. Als ein Beispiel nannte die Brüsseler Behörde den Fall eines belgischen Kunden, der über eine deutsche Website einen günstigen Kühlschrank erwerben will. Ihm darf der Kauf künftig nicht mehr verweigert werden. Stattdessen muss der Händler dem ausländischen Kunden die Möglichkeit anbieten, das Produkt abzuholen oder den Transport zu organisieren - wenn er es nicht selbst ins Ausland schicken will.

Zudem wird es Freizeitparks wie Disneyland Paris nicht mehr erlaubt sein, deutsche Kunden dazu zu zwingen, ihre Eintrittskarten auf der deutschen Website zu kaufen. Sie könnten diese künftig auf der französischen Website erwerben, wenn diese dort günstiger sind. Auf das neue Regelungspaket einigten sich Regierungsvertreter der Mitgliedstaaten sowie Vertreter des Europaparlaments und der Kommission. Die Reform soll bis Ende 2018 in Kraft treten.

(dpa)
 
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