| 09.27 Uhr

Berlin
SPD pocht auf Angleichung der Ost-Renten

Berlin. Die SPD hat den Koalitionspartner Union zu einer Rückkehr zur Sacharbeit aufgefordert. "Die Selbstblockade der Union macht vernünftiges Regierung fast unmöglich, das sehen Sie zur Zeit von Leiharbeit/Werkverträgen über Lohngerechtigkeit zwischen Männern und Frauen bis zur Erbschaftssteuer", sagte SPD-Vize-Chef Ralf Stegner unserer Zeitung. Stegner pochte darauf, dass noch in dieser Wahlperiode die Angleichung der Renten in Ost und West beschlossen werden müsse.

"Die SPD besteht darauf, dass die Angleichung der Ost-West-Renten noch in dieser Legislaturperiode gesetzlich geregelt wird", sagte Stegner. "So steht es im Koalitionsvertrag und so muss es umgesetzt werden." Die Angleichung der Ost-Renten hatten sich schon Vorgänger-Regierungen vorgenommen. Allerdings ist eine Umsetzung entweder sehr teuer für die Rentenkasse, oder es besteht die Gefahr, dass neue Ungerechtigkeiten geschaffen werden.

(jd/qua)
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