Börse: Start mit Verlusten
zuletzt aktualisiert: 07.01.2011 - 09:58Frankfurt/Main (RPO). Nach der Einkaufstour am Donnerstag haben die Anleger an den deutschen Börsen zum Wochenschluss eine Pause eingelegt. Der DAX gab am Freitagmorgen um 0,4 Prozent auf 6.957 Punkte nach, der MDAX fiel um 0,3 Prozent auf 10.074 Zähler.
Der TecDAX verlor 0,1 Prozent auf 868 Punkte. Händlern zufolge halten sich die Investoren vor der Veröffentlichung des mit Spannung erwarteten Berichts zur Beschäftigungslage in den USA zurück.
New York
In New York hatten die US-Börsen am Freitag mit Gewinnen geschlossen, gestützt von überraschend guten Konjunkturdaten aus dem Dienstleistungssektor und vor allem vom Arbeitsmarkt. Der Dow-Jones-Index stieg um 0,3 Prozent auf 11.723 Punkte, der Nasdaq-Composite kletterte um 0,8 Prozent auf 2.702 Zähler. Nach dem jüngsten ADP-Arbeitsmarktbericht stieg die Beschäftigung im privaten Wirtschaftssektor der USA im Dezember wesentlich stärker als erwartet und legte gegenüber November um 297.000 Stellen zu.
Euro
Der Kurs des Euro bröckelte indes weiter: Die europäische Gemeinschaftswährung kostete am Morgen 1,2974 Dollar, nachdem die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag einen Referenzkurs von 1,3091 Dollar festgelegt hatte.
DAX
Im DAX sanken allen voran Lufthansa um 1,8 Prozent auf 17,08 Euro. BASF verloren 1,6 Prozent auf 57,00 Euro, Deutsche Bank folgten mit minus 1,1 Prozent auf 59,15 Euro. An der Spitze der Gewinner lagen Fresenius, die 1,8 Prozent auf 62,22 Euro zulegten. Deutsche Telekom stiegen um 1,3 Prozent auf 9,91 Euro. Wolkswagen verbesserten sich um 0,9 Prozent auf 126,00 Euro.
MDAX
Im MDAX waren Fielmann mit einem Minus von 2,3 Prozent auf 66,37 Euro die größten Verlierer. Leoni gaben 1,5 Prozent auf 32,2 Euro ab. Hugo Boss verloren ebenfalls 1,5 Prozent auf 53,79 Euro. Gefragt waren allen voran Stada, die 1,1 Prozent auf 25,91 Euro gewannen. TUI verbesserten sich um 1,0 Prozent auf knapp 10,00 Euro.
TecDAX
Im TecDAX fielen Q-Cells um 2,4 Prozent auf 2,31 Euro, Conergy folgten mit minus 1,2 Prozent auf 0,50 Euro. Gewinner waren Aixtron, die knapp 2,0 Prozent auf 30,80 Euro gewannen.
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