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Frankfurt
Ströer-Gründer verkaufen Aktien mit Abschlag

Frankfurt. Die beiden Gründerfamilien des Werbevermarkters Ströer haben über Nacht Kasse gemacht. Bei der Platzierung von knapp zehn Prozent der Ströer-Anteile mussten die Familien Ströer und Müller allerdings einen hohen Abschlag zum Xetra-Schlusskurs vom Dienstag hinnehmen, wie aus einer Mitteilung der mit dem Verkauf beauftragten Deutschen Bank hervorgeht. Knapp 5,4 Millionen Aktien - 9,74 Prozent des Grundkapitals - seien zu je 58 Euro verkauft worden. Die Familien nehmen mit der Platzierung nun 313 Millionen Euro ein.

Die zum Verkauf stehenden Anteile stammen laut Unternehmen aus einer Kapitalerhöhung, die ihnen im Zuge des Verkaufs der Ströer Interactive Group im Jahr 2013 zukamen. Ältere Anteile, die Ströer und Müller zum Zeitpunkt des Börsengangs besessen haben, sollen nicht verkauft worden sein. Der Zuteilungspreis liegt etwa 8,5 Prozent unter den 63,36 Euro, mit denen die Ströer-Aktie am Dienstag geschlossen hatte. An der Börse ging die Aktie gestern um neun Prozent in die Knie.

(rtr)
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