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Düsseldorf
Ströer wehrt sich gegen Vorwürfe von US-Investor

Düsseldorf. Der Kölner Werbeflächen-Vermarkter Ströer setzt sich gegen den Frontalangriff eines US-Investors zur Wehr. Der US-Fonds Muddy Waters arbeite mit falschen Behauptungen und Unterstellungen, seine Vorwürfe seien falsch, sagte Ströer-Chef Udo Müller am Freitag in einer Telefonkonferenz. Die Kölner drohten zudem juristische Schritte an und schalteten die Finanzaufsicht Bafin ein. Muddy Waters-Chef Carson Block hatte massive Zweifel an der Bilanzierung und der Unternehmensführung von Ströer geäußert und der Aktie am Donnerstag den größten Kurssturz seit dem Börsengang vor sechs Jahren eingebrockt. Am Freitag erholten sich die Papiere nur leicht.

Muddy Waters Capital habe in einem Bericht zu Ströer bereits bekannte Fakten "bewusst irreführenderweise dargestellt", warf Ströer dem US-Investor vor. Muddy Waters handle aus eigenem wirtschaftlichen Interesse, da der Investor auf fallende Kurse bei Ströer gesetzt habe. Die Finanzaufsicht Bafin bestätigte, von Ströer in dem Fall kontaktiert worden zu sein.

(rtr)
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