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Essen
IG Metall droht mit einem Nein zur Stahlfusion

Essen. Im Streit um die geplante Fusion der Stahlsparte von Thyssenkrupp mit dem indischen Konzern Tata Steel Europe hält die IG Metall auch ein Scheitern der Gespräche mit dem Management für möglich. "Nach derzeitigem Stand können wir dem Joint Venture nicht zustimmen", sagte der frühere Gewerkschaftschef Detlef Wetzel, der die IG Metall im Aufsichtsrat der Stahlsparte von Thyssenkrupp vertritt, der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung".

"Wir meinen es absolut ernst, wenn wir sagen, dass wir bereit sind, unsere Zustimmung zu verweigern, wenn es keine verantwortungsvolle Lösung gibt", betonte Wetzel. Der Vorstand von Thyssenkrupp müsse sich "stark bewegen", um die Forderungen der IG Metall zu erfüllen und ein positives Votum der Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat des Unternehmens zu bewirken.

"Wir erwarten einen weiten Zeithorizont der Sicherheit für die Beschäftigten", sagte Markus Grolms von der IG Metall, der stellvertretender Aufsichtsratschef von Thyssenkrupp ist.

(dpa)
 
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