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Berlin/Bonn
Tarifkonflikt bei Telekom nimmt an Schärfe zu

Berlin/Bonn. Bei den Tarifverhandlungen der Deutschen Telekom gibt es auch in der dritten Verhandlungsrunde keine Einigung zwischen Arbeitgeber und Gewerkschaften. So fordert Verdi für die rund 70.000 Beschäftigten aus den Bereichen Festnetz, Mobilfunk, Service und Konzernzentrale fünf Prozent mehr Geld. Die Telekom hatte angeboten, die Gehälter in zwei Schritten und über zwei Jahre um 2,8 Prozent anzuheben. Das gebe Unternehmen und Beschäftigten eine gute Planungsgrundlage. Verdi wies die Offerte als unzureichend zurück. "Wir streben eine Einigung in der nächsten Tarifrunde an", sagte ein Telekom-Sprecher. Beide Seiten vereinbarten, die Verhandlungen am 12. und 13. April in Bonn fortzusetzen. Verdi hatte gestern erneut zu Warnstreiks aufgerufen.

(dpa)
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