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Tarifverhandlungen
Verdi will 4,9 Prozent mehr Geld für Bankangestellte

Tarifverhandlungen: Verdi will 4,9 Prozent mehr Geld für Bankangestellte
FOTO: dpa, pse htf
Berlin/Frankfurt. Die Gewerkschaft Verdi zieht mit einer Forderung nach 4,9 Prozent mehr Geld in die Tarifverhandlungen für rund 230.000 Beschäftigte der privaten und öffentlichen Banken.

Die Institute seien im originären Kundengeschäft "durchaus profitabel", erklärte Verdi-Bundesvorstandsmitglied und Verhandlungsführer Christoph Meister am Dienstag in Berlin nach der Sitzung der zuständigen Tarifkommission. Die Beschäftigten der Banken erwirtschafteten stabile Erträge und müssten entsprechend an den Gewinnen beteiligt werden.

Die Arbeitgeber lehnten die auf eine Laufzeit von zwölf Monaten berechnete Forderung als "nicht nachvollziehbar" ab. Der Anpassungs- und Kostendruck im Kreditgewerbe sei so hoch wie lange nicht und sei die Folge eines grundlegenden Wandels, erklärte der Verhandlungsführer der Banken-Arbeitgeber, Heinz Laber. Der Verteilungsspielraum sei daher sehr eng. Die absehbar niedrige Inflation müsse sich im Verhandlungsergebnis niederschlagen.

Der laufende Tarifvertrag wird von Verdi nach eigner Ankündigung zum 30. April 2016 gekündigt. Die erste Verhandlungsrunde ist für den 4. Mai in Berlin geplant.

(felt/dpa)
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