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Düsseldorf
Thyssenkrupp: Betriebsrat will Laschet in Stiftung

Düsseldorf. Thyssenkrupp-Betriebsratschef Wilhelm Segerath fordert angesichts einer möglichen Fusion der Stahlsparte mit Tata Steel ein stärkeres Engagement der NRW-Landesregierung. Diese müsse im Kuratorium der Krupp-Stiftung vertreten sein, die mit 23 Prozent der größte Einzelaktionär von Thyssenkrupp ist, sagte er. Schließlich betreffe die nun diskutierte Konsolidierung viele Arbeitsplätze in NRW. Die frühere Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) hatte nach der verlorenen Landtagswahl im Mai den Posten im Kuratorium Ende Juni niedergelegt.

"Nach meinem Verständnis erfolgte meine Berufung zwar als Privatperson, aber auch im Hinblick auf meine Funktion als Ministerpräsidentin", sagte sie damals. "Armin Laschet als Ministerpräsident des Landes NRW gehört am besten schon seit gestern in das Kuratorium der Krupp-Stiftung", erklärte nun Segerath. Laschet sei selbstverständlich mit allen beteiligten Akteuren des Konzerns im ständigen Dialog, sagte ein Regierungssprecher. Die Stiftung lehnte eine Stellungnahme ab.

(rtr)
 
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