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Autohersteller
Toyota weitet Rückruf wegen fehlerhafter Airbags aus

Toyota ruft weitere 1,37 Millionen Autos zurück
Toyota beorderte weitere 1,37 Millionen Fahrzeuge zurück in die Werkstatt. FOTO: ap
Detroit. Toyota weitet seinen Rückruf wegen defekter Airbags des Zulieferers Takata in den USA aus. Der japanische Autobauer beorderte am Dienstag weitere 1,37 Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten. Diesmal seien die Luftkissen für die Beifahrer betroffen, teilte der Konzern mit.

Damit beläuft sich der Rückruf wegen der Probleme bei den Airbags allein bei Toyota mittlerweile auf fast drei Millionen Autos. Der Hersteller Takata produziert weltweit jeden fünften Airbag. Bei dem Fehler, der die Branche seit Jahren in Atem hält, können die Airbags unkontrolliert explodieren und dabei Metallteile herumschleudern. Sieben Menschen kamen in der Vergangenheit wegen der defekten Luftkissen ums Leben, sechs davon in den USA und alle in Fahrzeugen von Honda.

Der drittgrößte japanische Autohersteller rief erst am Montag erneut 1,39 Millionen Fahrzeuge zurück. Wie bei Toyota waren hier die Airbags für die Beifahrer betroffen. Die Fahrzeuge waren nach Angaben von Honda bereits zuvor wegen der Luftkissen für den Fahrer in die Werkstätten beordert worden. Weltweit betrifft der Defekt mehr als 53 Millionen Fahrzeuge, davon 34 Millionen in den USA.

(REU)
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