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Bocholt/Borken
Trauer um Verleger Rolf Terheyden

Bocholt/Borken. Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) trauert um den früheren BDZV-Präsidenten Rolf Terheyden. Der Alt-Verleger des "Bocholter-Borkener Volksblatts" ist am 15. Oktober 2016 in seinem 91. Lebensjahr gestorben, wie der Verband mitteilte. Terheyden, von Hause aus Jurist, war 1957 in die Geschäftsführung des J.&A.-Temming-Verlags eingetreten und hatte 1960 die Leitung des "Bocholter-Borkener Volksblatts" übernommen. Daneben setzte er sich für die gemeinsamen Belange der deutschen Zeitungsverleger ein. 1976 wurde Rolf Terheyden Vorstand des Zeitungsverleger- Verbands NRW. 1984 wählten ihn die Verleger an die Spitze des BDZV. Für seine Verdienste um das Pressewesen wurde er 1992 zum Ehrenmitglied des Präsidiums ernannt.

Rolf Terheydens zentrale Ziele waren die Erhaltung der Pressevielfalt in Deutschland und die wirtschaftliche Selbstständigkeit der lokalen Zeitungen. Mit seiner Präsidentschaft verbinde sich die Öffnung des Zeitungsmarkts im Osten nach dem Fall der Mauer ebenso wie die Förderung hoher Qualitätsstandards im Lokaljournalismus, betonte der BDZV. Von 1995 bis 2003 stand Terheyden als Vorsitzender an der Spitze des Kuratoriums für den Theodor-Wolff-Preis, der renommiertesten Auszeichnung der Branche für herausragenden Journalismus.

Rolf Terheyden wurde für seinen ehrenamtlichen sozialen und beruflichen Einsatz mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Großen Bundesverdienstkreuz mit Stern.

Quelle: RP
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