kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Autobauer in der Krise: 25 Prozent Absatzeinbruch bei BMW und Daimler

zuletzt aktualisiert: 05.12.2008 - 16:22

München (RPO). Die Absatzzahlen bei den deutschen Autobauern folgen dem weltweiten Abwärtstrend: Die Krise der Autoindustrie hat BMW und Daimler im November voll erwischt. Bei den beiden Premiumherstellern brach der Absatz um jeweils 25 Prozent ein, wie sie am Freitag mitteilten.

Die BMW Gruppe verkaufte 96.570 Autos - fast 33.000 Fahrzeuge weniger als im Vorjahresmonat, die Mercedes-Gruppe setzte weltweit nur noch 84.500 Fahrzeuge ab. Im laufenden Jahr konnte BMW 1,324 Millionen Autos absetzen - ein Minus von 1,8 Prozent. Bei Daimler waren es 1,15 Millionen Autos oder 1 Prozent weniger.

Bei beiden Herstellern traf es vor allem die Kernmarken BMW (-26,6 Prozent) und Mercedes-Benz (-28 Prozent) von denen 81.357 beziehungsweise 84.500 Fahrzeuge verkauft wurden. Bei BMWs Nobeltochter Rolls Royce sackten die Verkäufe um 18,5 Prozent auf 110 Fahrzeuge ab.

Die kleinen Töchter Mini bei BMW und Smart bei Daimler konnten dagegen zumindest teilweise Positives vermelden. So wurden im November 10.100 Smart verkauft. Der Absatz lag damit auf dem Niveau des Vorjahres. Von Januar bis November stiegen die Verkäufe des Kleinwagens um 37 Prozent. Mini musste im November zwar weltweit ein Minus von 20,8 Prozent hinnehmen. Auf dem kriselnden Automarkt der USA stieg der Absatz mit einem Plus von 43 Prozent dagegen steil an. Aufs laufende Jahr gerechnet, kann Mini zudem mit 217.400 verkauften Autos immer noch ein Plus von 7,6 Prozent vermelden.

Deutliche Abschwächung der Nachfrage im November

"Die Nachfrage auf den weltweiten Automobilmärkten hat sich im November nochmals abgeschwächt", erklärte BMW-Vertriebsvorstand Ian Robertson. Der Münchner Konzern hat bereits angekündigt, wegen der Absatzkrise 65.000 Fahrzeuge weniger als ursprünglich geplant zu produzieren. Die Weihnachtspause für Produktionsmitarbeiter und Ingenieure soll bereits Mitte Dezember beginnen und bis in die erste Januarwoche reichen.

Daimler will 150.000 Mitarbeiter in verlängerte Weihnachtsferien schicken. Alle 14 Montagewerke in Deutschland sind von den verlängerten Betriebsferien betroffen. Zudem prüft Daimler, die Einführung von Kurzarbeit in Teilen der Mercedes-Werke in Sindelfingen, Berlin, Bremen und Düsseldorf für Januar bis Ende April 2009.

Quelle: AP

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Lenovo erwägt PC-Produktion in Thüringen

Chinesischer Computerhersteller

Lenovo erwägt PC-Produktion in Thüringen

Der chinesische Computerhersteller Lenovo wird möglicherweise in Zukunft auch in Deutschland PCs herstellen. mehr 

Erdbeeren aus Supermärkten sind oft vergammelt

NDR-Dokumentation

Erdbeeren aus Supermärkten oft vergammelt

Sommerzeit ist Erdbeerzeit: Leider lässt die Qualität dieser Früchte in Supermärkten und Discountern sehr zu wünschen übrig. mehr 

Mehr Wirtschaft
Aus der Region
Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

Tragischer Unfall: 400 Schafe fallen auf Autobahn

Hunderte Schafe sind in der Nacht zu Freitag auf eine Straße in Melbourne gefallen, als ein Tiertransporter auf einer Brücke umkippte und ... mehr 

Top-Services
 
Anzeige:
Weitere Videos unter www.nrw-business.tv
Politik-Nachrichten

Ägyptens Ex-Präsident entgeht Todesstrafe

Tausende fordern den Tod Mubaraks

Abermals wird der Tahir-Platz in Kairo Schauplatz von tumultartigen Szenen. Vielen Demonstranten ist der Richterspruch für den ehemaligen Präsidenten Mubarak nicht hart genug. Sie wollen die Todesstrafe. Mubarak selbst erwägt angeblich, Einspruch ... mehr

 

Massaker von Hula

Assad bestreitet Verantwortung für Gräueltaten

Syriens Präsident Baschar Assad weist jede Verantwortung für das Massaker an Zivilisten in der Stadt Hula von sich. Ein Augenzeuge schildert derweil, was er in Hula mitansehen musste. mehr

 
 

Chaotischer Parteitag der Linken

Ein Akt der Selbstzerfleischung

 
 
 
 

Westerwelle will politische Lösung

Koalition uneins über Syrien-Intervention

Strom-Rechner

kWh
vergleichen