Frankreich: 384 Millionen Euro Strafe für Großbanken
zuletzt aktualisiert: 20.09.2010 - 13:43
Paris (RPO). Eine Reihe von Großbanken in Frankreich soll eine Strafe in Höhe von 384 Millionen Euro zahlen, weil sie zum Schaden ihrer Kunden willkürlich und unberechtigt Gebühren für die Bearbeitung von Schecks verlangt haben. Die französische Wettbewerbsbehörde verhängte die Strafe am Montag gegen elf Banken, darunter Crédit Agricole, BNP Paribas, Société Générale, HSBC, die Postbank und die französische Zentralbank. Die Banken sollen sich von 2002 bis Juli 2007 untereinander abgestimmt haben, um 4,3 Cent pro Scheck als Kommission zu kassieren.
Quelle: AFP/felt
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