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Militärische Transportflugzeuge
Airbus will Verzögerungen nach A400M-Unfall aufholen

Airbus A400M – die Absturzstelle bei Sevilla
Airbus A400M – die Absturzstelle bei Sevilla FOTO: dpa, gb bjw
München/Paris. Airbus will in diesem Jahr trotz Verspätungen nach dem Absturz einer A400M wie geplant mindestens 13 der militärischen Transportflugzeuge ausliefern. "Wir arbeiten hart daran, entstandene Verzögerungen aufzuholen, und werden die Untersuchung des Flugunfalls auch weiterhin uneingeschränkt unterstützen", sagte der Chef der Militärflugzeugsparte, Fernando Alonso, am Freitag laut Mitteilung.

Da inzwischen auch die spanischen Behörden alle Beschränkungen aufgehoben hätten, würden bereits fertiggestellte Maschinen nun ausgeliefert. Schon am Freitag bekam das französische Verteidigungsministerium eine weitere A400M, wie die Rüstungsbehörde DGA in Paris mitteilte. Es ist die siebte A400M für die französische Luftwaffe, die insgesamt 50 der Transportflugzeuge geordert hat.

Zwar überprüfe Airbus angesichts der Verzögerungen durch den Unfall nun die Planung für die Produktion. Man wolle aber wie geplant in diesem Jahr mindestens 13 Flieger ausliefern, hieß es. Anfang Mai war am Airbus-Standort Sevilla eine A400M nach dem Start abgestürzt.
Dabei wurden vier Crewmitglieder getötet. Bis zur Klärung der Ursache mussten neue Maschinen in Spanien am Boden blieben, was eine weitere Auslieferung verhinderte, da die Maschinen in Sevilla gebaut werden.

Auch die Luftwaffe hatte ihre Maschine zwischenzeitlich nicht starten lassen. Anders als Deutschland hatte Frankreich seine Flugzeuge auch nach dem Absturz in Spanien nicht komplett am Boden gehalten, sondern den Einsatz lediglich auf dringende Flüge beschränkt. Deutschland hat insgesamt 53 dieser Transportflugzeuge bestellt. Sie sollen die bis zu 46 Jahre alten Transall-Maschinen ablösen.

Der lange Weg des Militärtransporters A400M
(dpa)
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