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Russen-Milliardäre leiden unter Finanzkrise
Abramowitsch verliert 20 Milliarden Dollar

Superreiche Junggesellen
Superreiche Junggesellen FOTO: AFP
Moskau (RPO). Sie gehören zu den größten Verlierern der Finanzkrise – die Milliardäre Russlands. Die sechs Reichsten haben alleine seit Beginn der weltweiten Krise mehr als 100 Milliarden Dollar verloren.

Insgesamt betrage das Minus 111 Milliarden Dollar (rund 80 Milliarden Euro), berichtete die Zeitung "Iswestija". Der als wohlhabendster Mann des Landes geltende Oleg Deripaska habe zusehen müssen, wie sein Vermögen von umgerechnet mehr als 20 Milliarden Euro auf 7,2 Milliarden Dollar geschrumpft sei.

Noch schlimmer traf es demnach den Besitzer des englischen Fußballvereins FC Chelsea, Roman Abramowitsch. Sein Vermögen verringerte sich dem Bericht zufolge von 23,5 Milliarden Dollar auf 3,3 Milliarden Dollar.

Die russischen Oligarchen hatten ihren Aufstieg der vergangenen Jahre durch massive Schulden bei Banken finanziert. Durch den weltweiten Kurssturz an den Börsen hatte sich der Wert ihrer Unternehmensimperien drastisch verringert. Zudem sind die Rohstoffpreise zuletzt stark gefallen.

(AFP)
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