kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Notfallfonds verteidigt: Ackermann sieht Renditeziel gefährdet

zuletzt aktualisiert: 20.11.2009 - 07:06

München (RPO). Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann sieht sein Renditeziel von 25 Prozent gefährdet. Außerdem verteidigte er seinen Banken-Notfallfonds nach Kritik aus dem Mittelstand. "Viele Kritiker gehen von der unrealistischen Annahme aus, eine systemische Bankenkrise lasse sich ohne staatlichen Mitteleinsatz lösen", sagte er in einem Interview.

Der Chef der Deutschen Bank sieht laut "Süddeutsche Zeitung" ("SZ") sein Renditeziel von 25 Prozent unterdessen gefährdet, wenn die Eigenkapitalanforderungen künftig steigen. Das Ziel zu erreichen, würde dann "wohl schwieriger". Die 25 Prozent seien aber kein Wert an sich. Ziel sei es, zu den besten Banken der Welt zu zählen: "Wenn für alle Marktteilnehmer andere Voraussetzungen gelten, ändert sich womöglich die Messlatte für die Besten", wurde Ackermann von dem Blatt zitiert.

Weiterhin verteidigte er seinen Plan für Notfallfonds. Die Annahme, die Bankenkrise lasse sich ohne Staatseingriffe lösen, widerspreche jeder historischen Erfahrung, sagte Ackermann der "Süddeutschen Zeitung". Denn eine systemische Krise sei gerade dadurch gekennzeichnet, dass sie nicht von dem betroffenen Sektor allein gelöst werden könne.

Der Vorstandschef hatte vergangene Woche einen von Staaten und Banken gemeinsam finanzierten Fonds für schwächelnde Geldhäuser vorgeschlagen. Idealerweise solle dieser auf europäischer Ebene angesiedelt sein. Dagegen liefen Politiker und Aufseher Sturm. Sie bemängeln, dass sich die Banken damit aus der Verantwortung ziehen wollten.

Kritik des Handwerks

Mit starker Ablehnung hatte zuvor der Präsident des NRW-Handwerks, Wolfgang Schulhoff, auf die Vorschläge von Ackermann reagiert. Die Beteiligung von Sparkassen und Genossenschaftsbanken an dem Fonds würde "ihre für den Mittelstand unentbehrliche Funktion schwer beeinträchtigen", sagte er unserer Redaktion. Auch die Beteiligung des Steuerzahlers verurteilte Schulhoff: "Offensichtlich genügt es Herrn Ackermann nicht, dass der Steuerzahler 500 Milliarden Euro zur Rettung des Bankengewerbes zur Verfügung gestellt hat." Ackermann hatte sich für einen von Banken und Staaten gemeinsam finanzierten Fonds für schwächelnde Geldinstitute ausgesprochen. um schlingernde Banken aufzufangen.

Quelle: AP/RTR

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Lenovo erwägt PC-Produktion in Thüringen

Chinesischer Computerhersteller

Lenovo erwägt PC-Produktion in Thüringen

Der chinesische Computerhersteller Lenovo wird möglicherweise in Zukunft auch in Deutschland PCs herstellen. mehr 

Erdbeeren aus Supermärkten sind oft vergammelt

NDR-Dokumentation

Erdbeeren aus Supermärkten oft vergammelt

Sommerzeit ist Erdbeerzeit: Leider lässt die Qualität dieser Früchte in Supermärkten und Discountern sehr zu wünschen übrig. mehr 

Mehr Wirtschaft
Aus der Region
Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

Tragischer Unfall: 400 Schafe fallen auf Autobahn

Hunderte Schafe sind in der Nacht zu Freitag auf eine Straße in Melbourne gefallen, als ein Tiertransporter auf einer Brücke umkippte und ... mehr 

Top-Services
 
Anzeige:
Weitere Videos unter www.nrw-business.tv
Politik-Nachrichten

Ägyptens Ex-Präsident entgeht Todesstrafe

Tausende fordern den Tod Mubaraks

Abermals wird der Tahir-Platz in Kairo Schauplatz von tumultartigen Szenen. Vielen Demonstranten ist der Richterspruch für den ehemaligen Präsidenten Mubarak nicht hart genug. Sie wollen die Todesstrafe. Mubarak selbst erwägt angeblich, Einspruch ... mehr

 

Massaker von Hula

Assad bestreitet Verantwortung für Gräueltaten

Syriens Präsident Baschar Assad weist jede Verantwortung für das Massaker an Zivilisten in der Stadt Hula von sich. Ein Augenzeuge schildert derweil, was er in Hula mitansehen musste. mehr

 
 

Chaotischer Parteitag der Linken

Ein Akt der Selbstzerfleischung

 
 
 
 

Westerwelle will politische Lösung

Koalition uneins über Syrien-Intervention

Strom-Rechner

kWh
vergleichen