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Air Berlin
Karibik statt Dallas und Mallorca statt Türkei

Air Berlin: Karibik statt Dallas und Mallorca statt Türkei
Air Berlin reagiert darauf, dass die Reisenden eine Reihe von Ländern im östlichen Mittelmeer wegen Terrorgefahr zunehmend meiden. FOTO: dpa
Düsseldorf. Mitten im schon laufenden Buchungsgeschäft wird Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft Air Berlin am Mittwoch eine Änderung des ab Mai geltenden Sommer-Flugplanes verkünden. Dies erfuhr unsere Redaktion aus Kreisen im Umfeld des Unternehmens.

Die bereits buchbare Verbindung von Düsseldorf nach Dallas im US-Bundesstaat Texas wird wieder gestrichen. Hauptgrund sei, dass es nicht gelungen ist, nahtlose Umsteigeverbindungen ("Code-Share") mit dem Partner American Airlines zu vereinbaren, heißt es. Außerdem lassen sich die Maschinen in die Ölstadt nicht ausreichend mit Umsteigern aus Nah-Ost füllen, die Etihad als Hauptinhaber von Air Berlin nach Düsseldorf bringen könnte.

Ausbauen will Air Berlin stattdessen die Verbindungen in die Karibik, weil es die Deutschen zunehmend in diese Region zieht. Günstiges Kerosin macht Flüge dahin auch relativ gesehen günstig.

Aber auch innerhalb Europas will Air Berlin die Kapazitäten umschichten. Nach Ägypten und in die Türkei sollen weniger Flüge starten, wogegen Mallorca eine größere Rolle spielen soll. Damit reagiert die Fluggesellschaft darauf, dass die Reisenden eine Reihe von Ländern im östlichen Mittelmeer wegen Terrorgefahr zunehmend meiden. Hotelbetten in Spanien werden diesen Sommer knapp, berichtete zuletzt schon der Reiseveranstalter Tui.

Die neuen US-Ziele San Francisco und Boston will Air Berlin wie geplant ab Mai von Düsseldorf aus anfliegen. Sie sind sowohl für Touristen wie für Geschäftsreisende interessant.

(rky)
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