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Restaurantkette
Aktien von Vapiano starten mit Plus in den Handel

Aktien von Vapiano legen zum Börsendebüt zu
Ein Nudelgericht steht in einem Restaurant von Vapiano in Bonn. FOTO: dpa, ve fpt ve lof
Frankfurt. Die Aktien der Restaurantkette Vapiano haben bei ihrem Börsendebüt  zugelegt. Zum Handelsende am Dienstag kosteten die Aktien 24 Euro - ein Plus von mehr als vier Prozent.

Das Bonner Unternehmen hatte die Aktien zu 23 Euro ausgegeben - und damit eher am unteren Ende der zuvor festgesetzten Spanne von 21 bis 27 Euro. 184 Millionen Euro wurden so eingesammelt, wovon brutto 85 Millionen Euro dem Unternehmen selbst zufließen.

Der Rest geht an die Alteigentümer, darunter Firmengründer Gregor Gerlach. Er hatte Vapiano vor 15 Jahren in Hamburg gestartet. Die Pizza- und Pasta-Kette ist damit 553 Millionen Euro wert. Mittlerweile betreibt die Pizza- und Pastakette 185 Restaurants in 31 Ländern rund um den Globus. Mit den Einnahmen aus den Aktienverkäufen soll insbesondere das internationale Wachstum angekurbelt werden.

32 Prozent an Vapiano sind künftig im Streubesitz. Zum Ausgabepreis sei die Emission mehr als viermal überzeichnet gewesen, hieß es in Finanzkreisen.

"Wir hätten die Aktien auch zu 24 Euro platzieren können", sagte ein Beteiligter. Mit 23 Euro wurde der Zuteilungspreis in der unteren Hälfte der von 21 bis 27 Euro reichenden Angebotsspanne festgelegt.

Organisiert wurde der Börsengang von den Investmentbanken Barclays, Berenberg und Jefferies. Die Aktie wird im regulierten Markt der Frankfurter Börse gehandelt. Damit hat sie die Möglichkeit, in einen Index der Dax-Familie aufzusteigen.

(dpa/REU/csr)
 
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