Der neue Chef der Düsseldorfer WestLB, Alexander Stuhlmann, ist ein "Landesbanker".
Der 59 Jahre alte Hamburger war acht Jahre lang Vorstandschef bei der HSH Nordbank.
Das im Immobiliengeschäft zu den führenden Banken Deutschlands zählende Institut ist im Juni 2003 aus der Fusion der Hamburgischen Landesbank mit der Landesbank Schleswig-Holstein (LB Kiel) hervorgegangen und beschäftigt rund 4400 Mitarbeiter.
Ende 2006 hatte Stuhlmann dann überraschend seinen Posten als HSH-Chef aufgegeben.
Er führte damals persönliche Gründe für seinen Abschied an.
Der Aufsichtsrat der Bank bedauerte seinen Rücktritt und begrüßte seine geleistete Arbeit:
Mit der ersten Fusion zweier Landesbanken in Deutschland habe er in den zurückliegenden acht Jahren "eine eindrucksvolle Erfolgsgeschichte" geschrieben, hieß es damals.
Stuhlmann war seit seinem Ausscheiden als Unternehmensberater tätig und bekleidet mehrere Aufsichtsratsposten.
Er gilt als Stratege und leidenschaftlicher Schachspieler.
Mit Stuhlmann glaube die WestLB genau den richtigen Mann gefunden zu haben, "um die Bank in ruhiges Fahrwasser zu führen", meinte Gerlach.
"Ich denke, dass ich durch die Arbeit bei der HSH Nordbank gezeigt habe, dass ich Mitarbeiter gut mitnehmen kann", betonte der Jurist.
Als mögliche Kandidaten für die Nachfolge Fischer waren auch der Vorstandsvorsitzende der Landesbank Berlin, Hans-Jörg Vetter, sowie Ulrich Schröder, Vorstandsmitglied der WestLB-Muttergesellschaft NRW.BANK, gehandelt worden.