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Unfall mit VW Touran
Aral öffnet Gastankstellen nach Sperre

Unfall mit VW Touran: Aral öffnet Gastankstellen nach Sperre
Der Gastank des Wagens war am 9. September explodiert. FOTO: dpa, jhe
Hamburg. Die Zapfsäulen für Erdgas sind an den Aral-Tankstellen unter Einschränkungen für VW-Fahrzeuge wieder geöffnet. 

Aral habe seinen Pächtern empfohlen, entweder die VW-Modelle Touran, Passat und Caddy unabhängig von deren Baujahr oder aus operativen Gründen alle VW-Fahrzeuge von der Betankung auszuschließen, teilte der Konzern am Freitag in Bochum mit.

Die Tankstellen sollen die Erdgas-Zapfsäule über das Kassensystem sperren und jeden Tankvorgang einzeln freischalten, um eine sichere Betankung zu ermöglichen.

Verband: Maßnahme ist überzogen

Aral und alle anderen großen Tankstellenunternehmen in Deutschland hatten nach einem Unfall mit einem gasgetriebenen VW Touran vor einer Woche ihren Stationen empfohlen, die Gas-Zapfsäulen vorübergehend ganz stillzulegen oder nur mit Einschränkungen weiter zu betreiben. 

Verbände der Gaswirtschaft und die Deutsche Energie-Agentur hatten die Maßnahme als überzogen kritisiert, weil es sich bei dem Unfall um einen Sonderfall gehandelt habe und Erdgas-Autos generell sicher seien. Bei dem Touran war der Tank geborsten. VW hatte die Autos wegen möglicher Korrosionsschäden zurückgerufen; das Unfallfahrzeug war diesem Rückruf jedoch noch nicht gefolgt.

(sb/dpa)
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