Opel-Übernahme: Auch Magna mit GM einig
zuletzt aktualisiert: 13.08.2009 - 13:46Frankfurt (RPO). Nach zähen Verhandlungen hat sich der Opel-Bieter Magna mit der ehemaligen Mutter General Motors auf einen unterschriftsreifen Vertrag geeinigt. Auch zwischen dem Finanzinvestor RHJI und GM besteht bereits ein solcher Vetrag.
Magna, der russische Partner Sberbank und GM seien auf Managementebene in allen Punkten übereingekommen, sagte Magna-Co-Chef Siegfried Wolf am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters.
Auf Grundlage dieser Verträge kann nun der Verwaltungsrat von GM eine Empfehlung für einen der beiden Bieter abgeben. Eine Empfehlung von GM gilt als eine wichtige Vorentscheidung in dem seit Monaten andauernden Bieterwettbewerb um Opel, in dem inzwischen nur noch Magna und RHJ International im Rennen sind.
GM-Verhandlungsführer John Smith hatte noch vor wenigen Tagen betont, dass mit dem österreichisch-kanadischen Autozulieferer noch etliche Punkte offen seien.
Magna benötigt 4,5 Milliarden Euro Staatshilfe, während RHJ seine Ansprüche auf staatliche Garantien zuletzt auf weniger als drei Milliarden Euro herunterschraubte.
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