kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

EU-Kommission: Auflagen für E.ON-Endesa-Deal nicht rechtens

zuletzt aktualisiert: 26.09.2006 - 15:18

Brüssel (rpo). Die EU-Kommission hat den von den spanischen Behörden geforderten Auflagen für die Übernahme des nationalen Energieversorgers Endesa durch den Düsseldorfer E.ON-Konzern eine Absage erteilt. Diese Restriktionen verstießen gegen die europäischen Regeln für den Wettbewerb und den Binnenmarkt, lautete es in der in Brüssel veröffentlichten Entscheidung der Kommission.

Jedoch gibt es im Übernahme-Poker auch eine schlechte Nachricht für das Düsseldorfer Unternehmen. Überraschend stieg das spanische Bauunternehmen Acciona mit 10 Prozent bei Endesa ein und kündigte den Kauf weiterer Anteile an.

Acciona zahlte 32 Euro pro Aktie, weit mehr als die von E.ON gebotenen 25,40 Euro. E.ON erklärte in Düsseldorf, der Konzern verfolge sein Übernahmeangebot unverändert weiter.

Entscheidung rechtsverbindlich

Die Kommission wies in Brüssel darauf hin, dass sie die Übernahme gebilligt habe. Die Mitgliedsstaaten der EU seien in solchen Fällen "nicht befugt, ihr innerstaatliches Wettbewerbsrecht anzuwenden und Maßnahmen zu erlassen, die derartige Vorhaben untersagen, von der Erfüllung bestimmter Bedingungen abhängig machen oder erschweren könnten". Die Kommission forderte Spanien auf, die Auflagen der CNE aufzuheben. Die Kommissionsentscheidung sei rechtsverbindlich und könne vor einem spanischen Gericht geltend gemacht werden.

Unterdessen kündigte Acciona an, das Unternehmen wolle über die erworbenen zehn Prozent hinaus noch weitere Anteile an Endesa erwerben. Es wolle aber unter der Grenze von 25 Prozent bleiben, deren Überschreiten ein förmliches Übernahmeangebot erforderlich machen würde. Ein Sprecher sagte am Dienstag in Madrid, Acciona wolle der größte Anteilseigner bei Endesa werden und eine signifikante Rolle in der Geschäftsführung spielen.

E.ON will mindestens 50,01 Prozent

E.ON hatte 26,9 Milliarden Euro für den spanischen Stromversorger geboten. Das Angebot stieß aber auf heftigen Widerstand der spanischen Regierung, die eine Fusion innerhalb des Landes vorgezogen hätte. Der spanische Versorger Gas Natural blieb mit seinem Angebot aber deutlich hinter E.ON zurück.

E.ON erklärte in Düsseldorf, der Konzern habe den Erwerb von zehn Prozent der Endesa-Anteile durch Acciona "zur Kenntnis genommen". E.ON verfolge das Übernahmeangebot für Endesa unverändert weiter. Der Konzern gehe davon aus, alle Voraussetzungen hierfür in Kürze zu erfüllen. Das Angebot stehe lediglich unter den Bedingungen, dass E.ON mindestens 50,01 Prozent des Grundkapitals von Endesa erwerben könne und dass die Hauptversammlung mehrere Satzungsänderungen beschließe, mit denen E.ON seinen unternehmerischen Einfluss im der Führung von Endesa sicherstellen will.

Quelle: afp

 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Banken geizen wieder mit Krediten

Wie zu Zeiten der Lehman-Pleite

Banken geizen wieder mit Krediten

Die Krise setzt den Banken kräftig zu: Auf den Finanzmärkten wächst das Misstrauen immer weiter. Rund um den Globus drosseln die Institute i ... mehr 

EM im Büro - Rechte und Pflichten

Vorher Chef fragen

EM im Büro - Rechte und Pflichten

Auch wenn die deutsche Elf kickt - Arbeitnehmer dürfen im Büro nicht ohne Absprache mit dem ... mehr 

Mehr Wirtschaft
Aus der Region

Wie zu Zeiten der Lehman-Pleite

Banken geizen wieder mit Krediten

Startkapital für Kleinstunternehmer

Mikrokredite – die Alternative zu Bankdarlehen

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

Mehr als 140 Tote bei Fluzeugabsturz in Nigeria

Bei einem Flugzeugabsturz am Sonntagabend in Nigeria sind vermutlich alle 147 Passagiere ums Leben gekommen. Auch am Boden gab es Opfer. mehr 

Top-Services
 
Anzeige:
Weitere Videos unter www.nrw-business.tv
Politik-Nachrichten
Pressestimmen Europa Deutschland

Nach der Wahl von Kipping und Riexinger

Linke Angst vor der Bedeutungslosigkeit

Die Wahl des Führungsduos zerrt in der Linken an den Nerven. Umso mehr mahnen führende Politiker, wieder zur Sacharbeit zurückzukehren. Von Dana Schülbe  mehr

 
Oscar Lafontaine beim Linken-Parteitag in Göttingen.

Der Parteitag der Linken

Lafontaine-Lager setzt sich durch

Die ostdeutschen Landesverbände mussten beim Parteitag der Linken in Göttingen eine Niederlage einstecken. Bernd Riexinger und Katja Kipping setzten sich in einer Kampfabstimmung als neue Parteichefs durch. Damit behält das Lafontaine-Lager die ... von Eva Quadbeck  mehr

 

Besuch bei der EM

Merkel entscheidet spontan

 
 

Dramatischer Appell von Joschka Fischer

"Das europäische Haus steht in Flammen"

 

Angebliche Propaganda-Veranstaltung

Nordkorea droht mit Raketenangriff auf Medien

 

Vor schwarz-gelbem Koalitionsgipfel in Berlin

Selbstbewusste FDP stichelt gegen CSU

 
Strom-Rechner

kWh
vergleichen